Das Wort der Wahrheit - Joh 17:17
Der Mensch / Mann Jesus von Nazareth, unser Erlöser,
unser Herr und Messias ,
von Gott dazu gemacht (Apostel Petrus/Apg. 2:36)
Ehrlich Fragende nach der rettenden Wahrheit der heiligen Schrift werden feststellen, dass durch die ihnen nahe gebrachte „offizielle Theologie“ und „Kirchenlehre“ Ideen und Vorstellungen in die biblischen Texte "hineingelesen“ werden, die die vom Geist Gottes inspirierten Schreiber des Neuen Testaments und Jesus selbst als Lügenprediger hinstellen und damit letztendlich Gott als Lügner.
So verstörend diese Feststellung im ersten Moment erscheinen mag – ein ungetrübter und unvoreingenommener Blick in das Schriftwort der Bibel liefert den Beweis für die die Richtigkeit dieser Feststellung.
Wir lesen in der hl. Schrift:
„Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt. Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: »Und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde." ( Rede des Petrus, Apostelgeschichte 3:25-26) Dieser angekündigte Same ist Jesus Christus, erklärt uns der Apostel Paulus (Galater 3:16)
"Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus, den Nazarener, einen Mann, der von Gott euch gegenüber erwiesen worden ist durch Machttaten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte tat, wie ihr selbst wisst." (Rede des Petrus, Apostelgeschichte 2:22)
"Denn der, den Gott gesandt hat (Jesus), redet die Worte Gottes; denn ER gibt den Geist nicht nach Maß. Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben." (Johannes 3:33-34)
Gott hat Jesus gesandt, heißt es im Text. Wie geht auf diesen Text eine "Dreifaltigkeit" , wenn alle ein Gott sein sollen ? Wenn Gott als Jesus (Inkarnation) auf der Welt gewesen sein soll, dann hat Er sich wohl selbst gesandt ? Das steht aber eindeutig so nicht im Text ! Wessen Wort entscheidet, das Wort Gottes oder das Wort der „Dreifaltigkeit“ ?
Und siehe, eine Stimme [kam] vom Himmel (nach Jesu Taufe), die sprach: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe!“ (Matthäus 3:17)
Wenn die Stimme vom Sohn spricht muss diese Stimme Gott, der Vater Jesu sein. So weit so gut. Wenn nun aber nach Vorstellung der sog. „Christenheit“ Gott in Jesus inkarniert sein soll und als Jesus auf der Erde war, wie kann dann noch die Stimme des Vaters aus dem Himmel kommen ? Denkt selbst mal nach !
Und weiter steht geschrieben:
"Weil ER (Gott) einen Tag festgesetzt hat, an dem ER den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann (Jesus), den ER dazu bestimmt hat, und ER (Gott) hat allen dadurch den Beweis gegeben, dass ER (Gott) ihn (Jesus) auferweckt hat aus den Toten." (Rede des Paulus, Apostelgeschichte 17:31) Jesus ist von Gott auferweckt worden und ist nicht selbst auferstanden !!
Es wird am Ende der Tage ein gerechtes Gericht Gottes über die Völker der Erde geben, ausgeführt von Seinem Menschensohn Jesus Christus. Das bezeugt klipp und klar die hl. Schrift. Und ebenso klar bezeugt sie, dass kein Mensch (der Mensch ist gemäß der Schrift eine lebendige Seele) bei seinem Tod in den Himmel auffährt, sondern im Staub der Erde ruht – ohne Ausnahme und ohne Ansehen der Person ! Die anderslautenden Verkündigungen der Religionen sind philosophische Legenden und Phantasien.
"Und ER (Gott) hat ihm (Jesus) Vollmacht gegeben, Gericht zu halten, weil er (Jesus) des Menschen Sohn ist." (Johannes 5:27).
Jesus betet zu Gott (zum Vater) : „Gleichwie Du (Gott) dem Sohn Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch ( alle Menschen), damit er (der Sohn) allen ewiges Leben gebe, die Du (Gott) ihm (dem Sohn) gegeben hast.“ (Johannes 17:2)
Jesus gibt, wie er sagt, nicht allen Menschen beliebiger „Konfession“ oder „Glaubensüberzeugungen“ ewiges Leben, sondern nur denen, die Gott Jesus gegeben hat, die von dem alleinigen Gott zum wahren Glauben gemäß Joh 17:3 berufen wurden bzw. noch werden (solange die Gnadenzeit andauert). Diese Auferweckung der wahrhaft Gläubigen zu ewigem Leben findet statt bei der Wiederkunft Christi zur Erde. Diesen Gläubigen kommt Christus nicht zum künftigen Zorngericht, sondern zum Heil, berichtet die Schrift. (1 Thess 1:10 /(Hebräer 9:28).
„Außerdem richtet der Vater niemanden, sondern Er (Gott, der Vater) hat alles Gericht dem Sohn (Jesus) anvertraut.“ (Johannes 5:22).
Jesus trat als Gottes Vertreter (Gesandter) in der Vollmacht Gottes auf. Jesu Worte sind die Worte Gottes , seine Taten sind die Taten Gottes, und der Vater hat ihm das Recht verliehen, Sünden zu vergeben, die Welt zu richten und Tote aufzuerwecken. Gott hat Jesus Vollmacht gegeben oder ihm Rechte verliehen. Gott ist Vollmachtgeber , Jesus Vollmachtempfänger. Kann man klaren Verstandes behaupten Vollmachtgeber und Vollmachtempfänger seien identisch ? Genau das aber tut die sog. „christliche“ (kirchliche) Lehre. Jesus ist nicht Gott selbst oder eine Inkarnation von Ihm, sondern Gottes erhabener und besonderer Gesandter /Prophet. Gott handelt und spricht durch Jesus. wie Gott es dem Mose angekündigt hat. (5.Mose 18:15) Das macht aus Jesus selbstredend keine „Gottheit“ ! Nichts im Text deutet darauf hin.
Im Gegenteil: Durch seinen unbedingten Gehorsam und seine Liebe zu seinem Gott und Vater, war Jesus als ein vollkommener Diener Gottes, durch Gabe hl. Geistes Gottes, in die Lage versetzt uns in Wort und Tat unseren Gott zu zeigen wie kein anderer vor ihm und der einzigartige Verkünder der endgültigen Worte Gottes an Seine gefallenen Geschöpfe zu sein. „Wer den Sohn hört, hört die Worte Gottes selbst.“ (Joh 3:34).
In den ersten Versen des wenig beachteten Hebräerbriefs wird die Vertreterschaft als Gottes Handlungsprinzip bezeichnet, sich den Menschen zu offenbaren /mitzuteilen und das seit Beginn der Schöpfung.
"Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn" (Hebräer 1:1-2).
Was hat Gott aber ausdrücklich aus eigener Machtvollkommenheit ohne Vertreter oder Gehilfen getan ?
Die ursprüngliche Schöpfung: "Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde (1.Mose 1:1) und den Menschen“ (1. Mose 1:27/ Jesaja 45:21)
Wenn Gott die Welt und den Menschen stellvertretend durch einen Gehilfen erschaffen hätte, würde dies in der heiligen Schrift von Gott selbst mitgeteilt werden. Die heilige Schrift macht dagegen deutlich, dass Gott den Himmel und die Erde nicht mit Hilfe von Stellvertretern oder Gehilfen geschaffen hat.
Gott fragte Hiob: "Wo warst du, als Ich die Erde gründete? Teile es mit, wenn Du Einsicht hast, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten ? (Hiob 38:4-7)
In dieser Passage wird deutlich, dass die himmlischen Heerscharen zugegen waren bei der Grundlegung der Welt und die Schöpfung Gottes bejubelten.
Der Prophet Jesaja verkündet : "So spricht der HERR, dein Erlöser und Der dich vom Mutterleib an gebildet hat: Ich, der HERR (JHWH), bin es, der alles wirkt, der den Himmel ausspannte, Ich allein, der die Erde ausbreitete – durch Mich selbst." (Jesaja 44:24). Aus sich selbst aus Seiner eigenen Machtvollkommenheit. Das Volk des alten Bundes war sich darüber völlig klar, ebenso Jesus, seine Apostel und frühen Jünger des neuen Bundes.
Auch der Herr Jesus, der die Worte Gottes spricht, bekräftigt diese biblische Wahrheit. Als er über die Ehe spricht, sagt er den Pharisäern, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat (Mt 19:4 / Mk 13:19). Jesus behauptet nicht an der Schöpfung in Genesis beteiligt gewesen zu sein, sondern weist klar auf seinen Vater als Schöpfer hin.
Der Apostel Paulus schreibt: "So ist doch für uns e i n Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind (Christus, der Erlöser und 2. Adam) und wir durch ihn." (1Korinther 8:6).
Jesus macht die Erkenntnis des allen wahren Gottes, seines Vaters, zur Bedingung der Erlangung ewigen Lebens: "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen" (Johannes 17:3).
„Nach Gottes ewigen Vorsatz, den ER in Christus Jesus, unserem Herrn, verwirklicht hat, können wir in ihm und durch den Glauben an ihn in Freimütigkeit und Zuversicht zu Gott gelangen (Epheser 3:11-12). Denn durch Ihn haben wir Zugang zum Vater durch den einen (heiligen) Geist (Epheser 2:18).
Gott will uns erretten aus der Sünde und der Folge der Sünde, dem Tod. Die heilige Schrift sagt uns, dass Gott sein Erlösungsplan (Seinen ewigen Vorsatz) bereits mit der ersten messianischen Prophezeiung in 1. Mose 3:15 in Kraft gesetzt hat (Jesus = „Same der Frau“).
Warum will Er, dass wir Ihn, den einzig wahren Gott, den Wahrhaftigen, kennenlernen, indem er sich durch Propheten, die heilige Schrift, seinen Sohn und durch Seinen Geist offenbart? Wer sind wir, und warum sollte es Gott ein Anliegen sein, dass wir mit seinem Sohn, der unser Herr und König ist, im Reich Gottes auf der erneuerten Erde herrschen sollen ?
Der Apostel Johannes schreibt , „aus Liebe zu uns (Seinen Geschöpfen) gab Gott Seinen eingeborenen Sohn damit jeder durch Glauben an ihn (den Sohn) nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“. (Johannes 3:16)
Unser Herr, unser König und unser Messias Jesus wurde wie ein Opferlamm („Lamm Gottes“ Johannes 1:29 / 1:36) zur „Schlachtbank“ geführt, und unser Gott und Vater ließ es zu - für uns. für dich, für mich und für jeden, der an den Namen des Sohnes Gottes, des Messias (Christus) Jesus , glaubt (1. Johannes 5:1).
Den allein wahren Gott (Johannes 17:3) als Sein geistliches Kind im Glauben (Neugeburt/Wiedergeburt) durch das Erlösungswerk seines Sohnes und dessen Worte zu kennen und IHN dadurch Vater nennen zu dürfen, ist so überwältigend und nichts kann die Tiefe Seiner Liebe deutlicher zum Ausdruck bringen. Wir freuen uns auf den Tag, an dem unser himmlischer Vater nicht mehr in unnahbarem Licht wohnt, sondern wieder unter uns auf der Erde wandelt und wir als Seine Kinder an der Seite Seines einzigartigen Sohnes im künftigen Reich Gottes ewiglich leben und mitherrschen dürfen. (Offenbarung 20:6)
„Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, allein weisen Gott (HERR /JHWH)), sei Ehre und Ruhm von Ewigkeit zu Ewigkeit ! Amen.“ (1.Timotheus 1:17)